Nihonto – Tsuneyoshi
Mei (Signatur):
土佐国住源恒吉 = Tosa no kuni jū Minamoto no Tsuneyoshi = Tsuneyoshi aus dem Minamoto-Geschlecht, wohnhaft in der Provinz Tosa
Informationen über den Schmied:
Name: Tsuneyoshi
Bürgerlicher Name: Morioka Zen’emon
Tsuneyoshi war am Ende der Edo-Zeit (Bakumatsu) aktiv.
Er war der Neffe des Schmieds Nankai Tarō Tomotaka aus der Provinz Tosa. Wie einige andere japanische Schwertschmiede startete er seine Schmiedekarriere als Schmied für Werkzeuge, doch im 15. Jahr der Bunka-Ära (1818) wechselte er zum Schwertschmieden, um seinen Onkel zu unterstützen. Er lernte das Schwertschmieden bei den bekannten Meistern Iga no Kami Kanemichi in Kyōto, sowie bei Suishinshi Masahide in Edo. Wie sein Onkel war er auch unter dem Name Nankai Tarō bekannt.
In den Tenpō-Jahren (Mitte des 19. Jahrhunderts) machte er sich in Edo selbstständig. Nachdem er Schwerter in Edo, Kyōto, Ōsaka und Tosa gefertigt hatte, wurde er in seinen späten Jahren von dem Hofadeligen Chikusa Arikoto, Träger des Ranges Shōsanmi (正三位), eingeladen und lebte in Iwakura im Norden Kyōtos.
Nankai Tarō Tomotaka lehrte vielen Schülern die von seinem Meister Suishinshi Masahide vertretene Theorie der Schwert-Renaissance (Fukko-ron) und vermittelte ihnen eine praxisorientierte, auf Gebrauchstauglichkeit ausgerichtete Schmiedetheorie. Darüber hinaus verfasste er mehrere Werke zur Erklärung des japanischen Schwertes, darunter „Tōken Gogyo-ron“, „Shintō Meishūroku“ und „Hōken Kidan“.
Sein Stil zeichnet sich durch eine sanfte, elegante Form aus; das Jigane (Stahlgefüge) ist hart und ruhig. In der Geschichte der Tosa-Kinnō-Bewegung der Bakumatsu-Restauration wird sogar berichtet, dass Takechi Hanpeita, Anführer der Tosa-Kinnō-tō und enger Freund von Sakamoto Ryōma, während eines Aufenthalts in Sukumo ausdrücklich ein japanisches Schwert von Nankai Tarō Tomotaka erbat. Auch als persönlicher Schmied des Fürsten Arikoto war er weithin als hervorragender Meister bekannt.
Informationen über die Klinge:
Nagasa (Klingenlänge): 69.4 cm
Sori (Klingenkrümmung): 1.4 cm
Motohaba: 30.5 mm
Motokasane: 7.6 mm
Sakihaba: 19.5 mm
Sakikasane: 4.5 mm
Nakago: Suriage
Die Klinge wurde im Zeitraum des Endes der Edo Zeit geschmiedet.
Eine typische Arbeit mit geringer Krümmung und einem deutlichen Unterschied zwischen Basis- und Spitzenbreite. Feines Koitame-Hada, Hamon mit geradlinigem Verlauf mit Nioi-Deki und feinem Ko-Nie, ganz im Stil von Nankai Tarō Tomotaka.
Die schöne, zeitgenössische Montierung (Koshirae) verleiht diesem Schwert von Tsuneyoshi zusätzliche Eleganz.
Dieses Schwert befindet sich aktuell noch in Japan. Wir übernehmen die komplette Abwicklung (alle damit verbundenen Kosten sind bereits im angebotenen Preis enthalten).

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