Katana Nihonto – Fujiwara Kanefusa (24. Gen) Kaneuji (Kanefusa 25. Gen) – 1987 – Nagasa 71,4cm (2.36 Shaku)

4200.00 

Geschmiedet: 1987
Nagasa (Klingenlänge):  71.4 cm
Gewicht ohne Saya: 928g
Mei (Signatur):
藤原兼房兼氏作 = Gefertigt von Fujiwara Kanefusa und Kaneuji
昭和六十二年吉日 = An einem glückverheißenden Tag im Jahr Shōwa 62 (1987)

Informationen über den Schmied

Es handelt sich um eine gemeinsame Arbeit der Schmiede Kanefusa (24. Generation) und seinem Sohn Kaneuji.
Sie stammen aus Seki (Präfektur Gifu), und sind aus Fernsehen und Zeitungen bekannt.

Beide entstammen einer traditionsreichen Schmiedefamilie, deren Geschichte bis in die Muromachi-Zeit zurückreicht und bis heute fortbesteht.

Der 24. Kanefusa genießt den Ruf eines herausragenden Meisters. Auf Ausstellungen neuer japanischer Schwerter erhielt er zahlreiche Sonderpreise, darunter den renommierten Kunzan-Preis, und hinterließ viele bedeutende Werke der modernen Schwertschmiedekunst. Er wurde zudem als Träger eines wichtigen immateriellen Kulturguts der Präfektur Gifu anerkannt.

Kaneuji wurde im Jahr 1975 Schüler des berühmten Schmiedes Gassan Sadakazu (II), der den Status Mukansa innehatte und den Titel „lebender Nationalschatz“ trug.
1983 wurde er Schüler seines Vaters, des 24. Fujiwara Kanefusa. Im Jahr 1984 eröffnete er seine eigene Schmiede und nahm den Namen Kanefusa in der 25. Generation an.

Als Schmied erhielt er bereits zahlreiche Auszeichnungen, darunter den 1x Kunzan Award, 2x Excellence Award, 8x Effort Award und 8x Selection Award.

Kanefusa engagierte sich international und national und ist deshalb weltweit bekannt:
1982 begleitete er Meister Gassan zur Ausstellung „Living National Treasures“ im Museum of Fine Arts in Boston.
Seit 2004 werden seine Schwerter jedes Jahr in Moskau und St. Petersburg ausgestellt.
Im Oktober 2004 fanden mit ihm Vorführungen japanischer Schwertschmiedekunst in Köln und München statt.
2007/08 wurden König Hussein von Jordanien insgesamt sieben Schwerter überreicht.

2005 fertigte er ein Kurzschwert für die kaiserliche Familie an, dieses wurde dem Meiji-Schrein gespendet.

Neben seinem ausgezeichneten Ruf als Schmied hatte er auch zahlreiche Ämter innerhalb japanischer Schwert-Organisationen:
Ehemaliger Geschäftsführer der All Japan Swordsmith Association, ehemaliger Auditor des Sanshokai der Japanese Art Sword Preservation Association, ehemaliger Vizepräsident der Sekiden Technique Preservation Society und ehemaliger Präsident der Sekiden Swordsmith Association.

Informationen über die Klinge

Nagasa (Klingenlänge): 71.4 cm
Sori (Klingenkrümmung): 1.2 cm
Motohaba: 31.2 mm
Motokasane: 6.0 mm
Sakihaba: 25.1 mm
Sakikasane: 5.6 mm

Der Stahl ist hervorragend geschmiedet und zeigt eine wunderschöne Itame-Hada.  Das Hamon orientiert sich am Stil von Minamoto Kiyomaro. Es zeigt eine auf Nioi basierende Härtung mit feinem Ko-Nie sowie ein unregelmäßiges Gunome-Muster. Im Hamon erscheinen lange, kraftvolle Kinsuji, die typisch für Kiyomaro sind und der Klinge ein eindrucksvolles Erscheinungsbild verleihen.

Dieses Schwert befindet sich aktuell noch in Japan. Wir übernehmen die komplette Abwicklung (alle damit verbundenen Kosten sind bereits im angebotenen Preis enthalten).

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