Schwerttyp: Katana
Nagasa (Klingenlänge): 68,3 cm
Mei (Signatur): 坂倉言之進照包 = Sakakura Gonnoshin Terukane
Fertigungszeitraum: Edo Zeit, spätes 17. Jahrhundert
Zertifikat: NBTHK Tokubetsu Hozon (besonders erhaltenswert)
Informationen über den Schmied
Sakakura Gonnoshin Terukane war ein angesehener Schmied der frühen Edo-Zeit, der in der Provinz Settsu tätig war. Nach Überlieferung stammte er ursprünglich aus Mino und war zunächst Schüler von Terukado. Später ging er nach Ōsaka, um bei Echigo no Kami Kanesada der ersten Generation (Bürgerlicher Name: Yamada Heidayū) zu lernen.
Terukane wurde vom ersten Kanesada adoptiert und übernahm 1666 dessen Namen und Titel „Echigo no Kami Kanesada“. 1679 gab er den Titel und Name weiter an Iwamatsu, den leibliche Sohn des ersten Kanesada, damit die Linie innerhalb der direkten Familie fortbestehen konnte.
Ab dann kehrte er zu seinem alten Schmiede-Namen Terukane zurück und ab dem Jahr 1680 existieren entsprechend signierte Klingen von ihm.
Terukane ist unter dem Namen dem Name Kanesada II als einer von nur 21 Schmieden als o-wazamono im 1815 verfassten Kaibō Kenjaku gelistet.
Zusätzlich besitzt er noch die Einstufung Jō Jō Saku (Sehr hochklassig) nach Fujishiro.
Einordnung des Schmieds in historischen Bewertungssystemen:
Nach Hawley: 90 Punkte
Tōkō Taikan: 9 Millionen Yen
Es existieren zahlreiche Schwerter von Terukane mit Juyo Status.
Informationen über die Klinge
Nagasa (Klingenlänge): 68.3cm
Sori (Klingenkrümmung): 2,3 cm
Motohaba: 32,5 mm
Motokasane: 7.3 mm
Sakihaba: 22.0 mm
Nakago: Ubu
Bōshi: Kaen
Die Jihada zeigt ein fein geschmiedetes itame Muster und masame im shinogi-ji. Ausdrucksstarke Tōran-midare-Hamon mit Hataraki – kinsuji, sunagashi und ashi.
Die Details machen die Klinge zu einer typischen Arbeit von Terukane aus der Zeit nachdem er wieder seinen ursprünglichen Schmiedenamen angenommen hatte.
Das in der ursprünglichen Form erhaltene Ubu Nakago und das Vorhandensein von nur einem Loch (Mekugi-Ana) dokumentieren, dass die Klinge nicht nachträglich gekürzt oder geändert wurde, wie es bei anderen Schwertern im Laufe der Geschichte häufig passiert ist.
Die Zuschreibung der Klinge, Authentizität der Signatur und die geschichtliche Einordnung wurden von der NBTHK mit einem Tokubetsu Hozon Zertifikat bestätigt.
Informationen über die Montierung (Koshirae)
Die Klinge ist für Lagerung und Transport in Shirasaya montiert. Zusätzlich besitzt das Schwert eine vollständige, exquisite Koshirae.
Die Signatur ordnet die Fuchigashira dem bekannten Shōami Stil zu.
Die Montierung ist ebenfalls auf die Edo Zeit datiert und gut erhalten. Sie ergänzt das Erscheinungsbild der Klinge perfekt.
Dieses schöne Schwert zeigen wir auf unserer Website für einen befreundeten Sammler. Der Kauf erfolgt nicht bei uns, sondern direkt beim Eigentümer. Wir beantworten gerne Fragen zu dem Angebot, soweit es uns möglich ist und stellen weiterführenden Kontakt her.

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